Rund 99 Prozent der deutschen Betriebe stellen kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) dar. Diese sind – ganz im Gegensatz zur großen Konkurrenz – nicht in üppigen Lagerhallen tätig. Stattdessen verfügen sie über kleine Lagerräume, die möglichst gut ausgenutzt werden müssen. Schließlich wirkt sich eine gute Lagerhaltung vorteilhaft auf den Betrieb aus: Die Effizienz der Arbeitsprozesse kann schließlich optimiert werden, aber auch Kapitalbindung und Lagerkosten lassen sich reduzieren. Welche Maßnahmen die richtige Lagerhaltung begünstigen, zeigt der nachfolgende Beitrag.
Herausforderungen kleinerer Betriebe in Bezug auf Lagerung
Die meisten KMUs Deutschlands stehen bei der Lagerhaltung einigen Herausforderungen gegenüber. Zum einen ist da der Platzmangel: Die meisten Betriebe müssen auf engem Raum arbeiten und lagern. Dazu werden nicht selten Kellerräume umfunktioniert, sondern auch Garagen oder kleinere Lagerhallen genutzt. Werden Werkzeuge, Waren und Materialien nicht richtig gelagert, stören sie den Betrieb. Eine gebremste Produktion wiederum kann sich auf den Umsatz und damit auch auf das Wachstum des Unternehmens auswirken. Belastbare Regalsysteme wie ein Schwerlastregal der Maße 60 cm tief 200 hoch können die optimalen Voraussetzungen für einen guten Arbeitsfluss schaffen.
Zum anderen müssen kleinere Betriebe Investitionen in Regalsysteme und Lagerflächen genau abwägen. Außerdem müssen Lagersysteme flexibel angepasst werden können, wenn die Nachfrage aufgrund des Marktwandels schwankt. Sonst kommt Lagerraum im Falle steigender Materiallieferungen schnell an seine Grenzen.
Effiziente und sichere Lagerung: Diese Systeme sind behilflich
Damit der Lagerraum optimal ausgenutzt werden kann, muss dessen Höhe berücksichtigt werden. Schwerlastregale nehmen die Raumhöhe ein, ohne an Stabilität einzubüßen. Sie gelten als langlebige Alternative zu herkömmlichen Regalsystemen und passen sich dem eigenen Bedarf flexibel an – vor allem aber gewähren sie höchste Sicherheit.
- Raumnutzung optimieren: Es sollten Schwerlastregalsysteme ausgewählt werden, die den Lagerraum in der Höhe optimal ausnutzen und gleichzeitig eine gute Ordnung ermöglichen. Ausgestattet werden können die Regale mit Aufbewahrungsboxen oder Ähnlichem – so können auch kleinere Artikel ordentlich untergebracht werden.
- Lagerhaltung strukturieren: Die richtige Struktur ist das A und O einer guten Lagerhaltung. So sollten feste Arbeitsbereiche eingeplant werden, die dem Verpacken, der Qualitätssicherung oder der Prüfung eingegangener Waren dienen können. Wurde jedem Artikel ein fester Standort zugewiesen, sollten Schwerlastregale entsprechend beschriftet werden. Dank der hohen Tragfähigkeit schaffen es die Regalsysteme, auch bei steigendem Wareneingang die nötige Widerstandsfähigkeit und Sicherheit zu bieten.
- Warenein- und ‑ausgang: Im besten Fall werden verschiedene Bereiche für den Warenein- und ‑ausgang reserviert. So kommen Güter beim Hantieren nicht durcheinander – und betriebliche Prozesse geraten weniger häufig ins Stocken.
Lagersysteme optimal ausnutzen – diese Tipps sind behilflich
Um die Sicherheit bei der Lagerhaltung zu erhöhen, sollte einiges beachtet werden. Grundsätzlich gilt, dass schwere Artikel möglichst weit unten im Schwerlastregalsystem gelagert werden sollten, um Stabilität zu gewährleisten. Nicht häufig benötigte Waren können in gewisser Entfernung zum Ein- und Ausgang untergebracht werden. Waren mit hoher Umschlagshäufigkeit hingegen werden in der Nähe des Zugangs untergebracht, um die Transportwege möglichst zu verkürzen.
Für einen guten Warenfluss ist es wichtig, dass die Waren schnell und einfach zu finden sind. Hierbei kann die statische Lagerhaltung behilflich sein, bei der jedem Artikel ein fester Platz zugewiesen und beschriftet wird. Die digitale Bestandsverwaltung kann dabei helfen, einen Überblick über Anzahl und Standorte der Artikel zu behalten – dies ist auch bei der Einarbeitung neuer Lagermitarbeiter äußerst hilfreich.





